Seit dem 19. Jahrhundert ist Düsseldorf eine Ausstellungstadt. Bereits 1902 hatte es eine Weltausstellung gegeben, zu der internationales Publikum anreiste. 1935 begann man an diese Gesolei-Ausstellung anzuknüpfen, so daß zwei Jahre später das Großereigniß "Schaffendes Volk" ein halbes Jahr lang für insgesamt 7 Milionen Besucher aus aller Welt geöffnet war. Die Ausstellung und Geschichte ihrer Entstehung zeigt das Bild des Nationalsozialismus, das symptomatisch ist für die ideologischen Tendenzen im NS-Staat. Düsseldorf war in diesen Jahren nicht nur die Stadt des Eisens und Stahls, der Kunst und Mode, der Gärten Lebensfreude, wie die Ausstellung versprach, sondern vor allem Großstadt im nationalsozialistischen, für den Krieg rüstenden Deutschland.