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"Der verschollene Dichter
-auf John Linthicums` Spuren"
John Linthicum, geboren 1948 in Clearwater (Florida) lebte von 1980-2000 in seiner Wahlheimatstadt Düsseldorf, wo er das "Poetry Cafè" - Literaturabende im Heinrich-Heine-Haus fünf Jahre lang leitete. Neulich entdeckte eine Verehrerin ein Überbleibsel vom Künstler, welches sie an die
Zeiten erinnerte,als der "Schnabelewopski" noch
poetisch genutzt wurde und Johns` samtweiche Stimme Lyriker wie Regina Ray, Xu Pei, Saskia Fischer und Peter Maiwald vorstellte. In der Regel nur acht Dichter die jeweils über fünf kostbare Minuten im Salon verfügten. Linthicums` letztes Geschenk an die Großstädter sind  seine "Love Poems" , in der Zentralbibliothek der Stadt Düsseldorf ausleihbar. Unabhängig von seinem Erfolg in Amerika (zwei Lyrikbände, den "Charles Angoff"Award 1986,u.a.) machten ihn seine geschulte Mimik, seine markante Gestalt und wiederum -sein plötzliches Verschwinden zu einer der interessantesten Persönlichkeiten in der Düsseldorfer Literaturszene. Der vom Kultusministerium NRW geförderte Künstler trug Gedichte in Kirchen vor, verfaßte Zeitungsartikel und Essays,dabei nutzte er jede Gelegenheit, sich auch seinen beiden Vorlieben zu widmen:
Rotwein und Frauen. Unter anderem wird ihm eine Liebschaft mit der attraktiven Malerin Anke Kirsch zugeschrieben. Wer auf einer seiner Lesungen gewesen ist, weiß, daß John kein "stilles Wasser" ist. Um so erstaunter war man, als der Dichter wortlos verschwand.
Dies geschah im Jahre 2000 und erst ein Jahr später soll er ein Lebenszeichen von sich gegeben haben -aus den vereinigten Staaten. Er fühle sich dort wohl und grüsse alle Freunde und Bekannte die er in Düsseldorf gewonnen hatte.
Ob er jemals zurückkehren wird, wird wohl allen ein Rätsel bleiben...
Autor: Angela Litschev